Das Weingut Jürgen Ellwanger befindet sich in Winterbach, einem historischen Weinort im Remstal östlich von Stuttgart. Seit über 480 Jahren ist der Name Ellwanger mit dem Weinbau im Remstal verknüpft. Heute zählt der VDP-Betrieb zu den qualitativ besten und erfolgreichsten Weingütern in Württemberg. Auf einer Rebfläche von 20 Hektar werden rund 40 % weiße und 60 % rote Traubensorten angebaut. Bei den Weißweinen nimmt der Riesling eine führende Rolle ein. Natürlich darf ein Remstal-Riesling nicht fehlen.

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Heinrich Vollmer gründete 1972 das Weingut Heinrich Vollmer in Ellerstadt. Hier, im Herzen der “Toskana Deutschlands” fand er die optimalen Bedingungen für den Weinbau. Heute umfasst das Weingut rund 90 Hektar Rebfläche in ausgesuchten Groß- und Einzellagen der Pfalz. Das Weingut Heinrich Vollmer steht für moderneWeine mit Charakter. Auf dem Humusreichen, kiesigen Sandboden wachsen Cabernet Sauvignon, Blauer Portugieser, Grauer und Weißer Burgunder, Gewürztraminer, Chardonnay, Dornfelder, Spätburgunder, Müller-Thurgau, Kerner, Silvaner, Riesling, Regent und Acolon. Ein Teil der Rotweine wird im Holzfass ausgebaut.

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Mitten im geschichtsträchtigen Rheingau, wenige Kilometer südlich vom Kloster Eberbach, befindet sich das Wein- und Sektgut Barth mitten im Weinort Hattenheim. Von hier genießt man einen herrlichen Blick auf den Rhein und die umliegenden Weinberge. Dass ein kleines Familienweingut anerkanntermaßen einige der besten Sekte Deutschlands herstellt, überrascht nicht mehr, wenn man sich den Betrieb näher anschaut.

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Das gute Gespür für Wein liegt bei den Brukers schon seit Generationen in der Familie. Markus Bruker bewirtschaftet mit seiner Frau Tanja im schwäbischen Großbottwar heute 8 ha intensiv begrünter Rebfläche. Großbottwar liegt inmitten einer wunderschönen Kulturlandschaft mit ausgezeichneten geologischen und klimatischen Voraussetzungen für Weinbau. Warme und trockene Sommer lassen hier weine von besonderem Aroma und Geschmack heranwachsen. Als Markus erkannte, dass er einmal “Weinmaker” werden wollte, hat er seine Karriere gezielt danach ausgerichtet.

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Am Westrand des Schwarzwaldes zwischen Baden-Baden und Offenburg gelegen schmiegt sich das idyllische Dorf Sasbachwalden an die Hänge der Hornisgrinde. Inmitten ausgedehnter Wälder, üppiger Obstgärten und herrlichstem Rebland liegt malerisch der denkmalgeschützte Ortskern mit seinen hübschen Fachwerkhäusern. Die Winzergenossenschaft Alde Gott wurde hier 1948 gegründet und vereint mittlerweile rund 400 Winzer unter der Maßgabe, echte badische Weinkunst abzuliefern. Und woher dieser ungewöhnliche Name? `Der alde Gott lebt noch!` rief ein überlebender Sasbachwaldener einem anderen überlebenden Sasbachwaldener bei dessen Anblick nach Beendigung des 30jährigen Krieges zu. Heute erinnert ein weinumrankter Bildstock zwischen Sasbachwalden und Obersasbach an diese Begebenheit und Alde Gott ist längst zu einem Synonym für außergewöhnliche und exzellente Weine aus der sonnenverwöhnten Ortenau geworden!

Carolin Willems, die sympathische Inhaberin des Weinguts, ist nach ihrem Studium in Geisenheim viel in der Welt herumgekommen. Ihre Erfahrungen setzt sie nun zusammen mit ihrem Mann Jürgen Hofmann an der Saar im Konzer Tälchen mustergültig um. Südlich von Trier, dort wo Saar und Mosel zusammen fließen, befindet sich im Weinort Konz-Oberemmel das Familienweingut. Moderne Vinifizierungs-Methoden mit Präzision anwenden und dabei die Stärken und Vorzüge der Region herausarbeiten, so lautet ihre Philosophie. Südorientierte Steillagen und der Boden aus Devonschiefer bilden ideale Voraussetzungen, um großartige mineralbetonte Rieslinge mit feiner Frucht zu erzeugen. Während einer langen Vegetationsphase, die bis in den November hineinreicht, reift die typische Frucht dieser großen Weine. Vielfach wurden das Weingut und dessen Weine in der jüngeren Vergangenheit ausgezeichnet, der aufgehende Stern von Carolin Willems ist unverkennbar.

Rheinhessen - Hügel und Reben - linksrheinische Gebiet zwischen Mainz, Worms und Bingen. Schon die Römer haben hier Wein angebaut. Diese größte Weinbauregion Deutschlands bietet dem Wein ideale Bedingungen: geeigneter Boden und viel Sonne. In der Gegend um Bingen und an der bekannten Rheinstrasse vor Mainz bis kurz vor Worms prägen ansteigende Hänge entlang des Rheins den Weinbau, der Wonnegau und das Hügelland mit sanften Erhebungen und unverbrauchter Landschaft strahlen ein eher mediterranes Flair aus. Eine lange Weinbautradition sagt eigentlich nichts über die Qualität der Weine eines Weingutes aus. Vielleicht zeigt sie aber die Verbundenheit mit dem Fleckchen Erde an, das man bewirtschaftet. Urkundlich erwähnt ist Weinbau der Familie Wittmann seit 1663.

Die Stiftung Juliusspital wurde im Jahr 1576 vom Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn gegründet. Von Anbeginn gehörte zu dieser Stiftung das Weingut, das mit seinen Erlösen zu den gemeinnützigen Stiftungsaufgaben beiträgt. Es gehört mit seinen 169 ha Rebflächen zu den bedeutendsten deutschen Weingütern und verfolgt eine klar definierte Qualitätsphilosophie, die sich mit den Zielen der deutschen Prädikatsweingüter deckt. Das Ziel ist eine schonende Vinifikation, die auf höchstem technischen Niveau steht. Mit ertragsreduzierenden Maßnahmen fördert man die Vitalität der Reben und steigert die Weinqualität. Alle Arbeiten erfolgen so, dass die natürliche Fruchtbarkeit des Bodens erhalten bleibt. Das herausragende Potenzial der Steillagen und die selektive Handlese gewähren beste Traubenqualität. Die Önologen formen daraus Weine, die ihre natürlichen Anlagen behalten und eine unverwechselbare Handschrift tragen. Unter Leitung des Kellermeisters Benedikt Then bewahren die Weine den Charakter der Reben und der Lagen. Beim schonenden Weinausbau auf höchstem Niveau bedient sich das Juliusspital modernster Technologie in einem 250 Meter langen historischen Fasskeller. Am Ende stehen wunderbare, bekömmliche Weine, die nicht nur ihrem Genießer uneingeschränkte Freude bereiten.

Der Bad Kreuznacher Weingutsbesitzer Paul Anheuser ist ein umtriebiger Mann. Man würde meinen, dass die Weinmacherei einem Winzer Arbeit genug ist. Nicht jedoch einem Paul Anheuser. Er ist ganz nebenbei noch Buchautor, Landtagsabgeordneter und Präsident des regionalen Weinbauverbandes. `Viel Arbeit verspricht viel Erfolg,` gibt er lächelnd zu Protokoll und befindet sich damit im Familienkreis in bester Gesellschaft. Einer seiner tatkräftigen Vorfahren war Eberhard Anheuser, der 1842 in die USA auswanderte und dort den heute als Anheuser-Busch bekannten Bier-Konzern gründete. Wenn es um Wein geht, schwört Paul Anheuser auf Authentizität. Er möchte, dass seine Weine sowohl ihre Rebsorte als auch ihren Boden möglichst unverfälscht widerspiegeln. Sein Weinbergbesitz bietet ihm dazu reichlich Gelegenheit.

Zu einem der ältesten Weingüter Deutschlands und sicherlich zu denen mit dem größten Potenzial gehört das 27 Hektar große Juwel am Kaiserstuhl: das Weingut Freiherr von Gleichenstein. Seine Reben thronen auf den Prestigelagen Eichberg, Bassgeige und Henkenberg, die auf den Gemarkungen Oberrottweil und Oberbergen liegen. Im Jahre 1634 erwarb die Familie Freiherr von Gleichenstein das zum Benediktinerkloster St. Blasien gehörende Landgut in Oberrottweil. Aus dem einstigen Mischbetrieb ist heute ein modernes Weingutgeworden, das unter derÄgide von Johannes und Christina von Gleichenstein einer verheißungsvollen Zukunft entgegenblickt. Die nun elfte Generation pflegt eine kompromislose Qualitätsphilosophie und hat eine klare Vorstellung vom Kaiserstühler Rebprofil und dem Ausdruck seines Terroirs.