Wien ist nicht nur untrennbar mit Wein, sondern auch mit dem Namen Fritz Wieninger verbunden. Seinem unermüdlichen Engagement und Qualitätsstreben ist es zu verdanken, dass Wien als Wein-Hauptstadt international Furore macht. An den Süd- und Südosthängen des berühmten Nuss- und Bisamberges - nahe der Donau - pflegt der Spitzenwinzer Fritz Wieninger mit großer Leidenschaft seine Weingärten. Die weißen und roten Burgunder, sowie seine Grünen Veltliner und Rieslinge stellen seit Jahren eindrucksvoll das große Potenzial dieser Weinbergslagen unter Beweis. Für Weinkenner besonders faszinierend: Die Urwiener Spezialität, der “Wiener Gemischte Satz, Nussberg Alte Reben”. Für diesen Wein werden ausschließlich Trauben verwendet, deren Reben bunt gemischt im Weingarten stehen, gemeinsam geerntet und gemeinsam verarbeitet werden.

Das großartige Barockjuwel Stift Altenburg wurde bereits 1144 gegründet. Seit über 250 Jahren besitzt und bewirtschaftet das Stift sechs Hektar wertvoller Weinberglagen am Manhartsberg in der Ortschaft Limberg, südwestlich von Röschitz: Taubenberg-Limberg, Dreissigviertel-Limberg und Hohenstein-Limberg. Eine geologische Besonderheit macht diese historischen Weinberglagen zu einem Juwel. Der Einfluss von Algensilikat, einer Meeresablagerung aus der Zeit des Urmeers, (in weniger eisenhaltiger Form auch als Kieselgur bekannt, verleiht dem auf diesen Böden angebauten Zweigelt eine eigenständige mineralische Komponente. So entstehen, unterstützt durch ertragsreduzierten Anbau, besonders charaktervolle Lagenweine.

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Eine Quelle des Genusses ist zweifelsohne das Weingut Rudi Pichler in Wösendorf. Auf über 12,5 Hektar eigener Rebfläche erzeugt Rudi Pichler mit großem Engagement und Überzeugung charaktervolle Weine seiner Region. Er konzentriert sich auf die Erzeugung von Grünem Veltliner, Riesling sowie etwas Weißburgunder und dies mit höchsten Ansprüchen. Dabei ist er ein Meister des Grünen Veltliners, und seine Smaragde sind wahre Juwelen. Eines haben er und seine Kollektion gemeinsam: beide sind Individualisten.

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Der Familienbetrieb, der sich seit Generationen mit Weinbau beschäftigt, liegtmit seinen 25 ha Rebfläche am Ostufer des Neusiedlersees, etwa 60 km südlich von Wien. 90 Prozent der Fläche ist mit Rotweinsorten ausgepflanzt. Die heimischen Sorten, wie Blaufränkisch, St. Laurent, Zweigelt und Pinot Noir spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Rotweine werden wahlweise im großen Holzfass oder in Barriques ausgebaut. Im Ausbau setzt Paul Achs auf Eleganz und Finessenreichtum. Die konsequenten Qualitätsbestrebungen der Familie haben sich ausgezahlt, denn heute zählen die Weine von Paul Achs zu den Besten in der österreichischen Rotweinszene. Seine Weine aus regionstypischen Traubensorten - vor allem der Pinot Noir und auch die Blaufränkisch Altenberg, Spiegel und Ungerberg gehören zu den hochdekoriertesten Weinen Österreichs und beeindrucken durch geballte Frucht und Dichte.

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Einst war Carnuntum die Hauptstadt der römischen Provinz Oberpannonien. Damals verliehen Amphoren und Amphietheater der Stadt ihren besonderen Reiz, heute sind es Brigaden von Barriques, moderne Weinkeller und selbstbewusste Winzer, die das internationale Parkett zu ihrer Bühne erklärt haben. Einer von Ihnen ist Gerhard Markowitsch, ein geborener Allrounder. Es macht ihm Spaß, verschiedene Rebsorten und unterschiedliche Stile zu vinifizieren und die großartigen Weine zeigen, dass er seim Handwerk auf jedem Gebiet beherrscht. Diesem universellen Winzer eine große Zukunft vorherzusagen, bedarf es keinerlei prophetischer Gabe. Er ist ehrgeizig, konsequent in seiner Arbeit und steht dennoch mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität.

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Die Südsteiermark ist ein Geschenk des Meeres. Zurückweichende Fluten hinterließen einst mächtige Sedimentschichten, aus denen Flüsse und Erosion das bezaubernde Hügelland modellierten. Das Farben- und Formenspiel der Natur und das unverwechselbare Klima reizen die Sinne - und spiegeln sich in den Weinen der Familie Gross wider. Auf seinen Rebflächen, darunter die herausragenden Lagen Nussberg und Sulz, kultiviert das Weingut, ein traditionsbewusster wie innovativer Familienbetrieb, die charakteristischen Sorten der Region: vom Welschriesling über Muskateller, Weiß- und Grauburgunder bis hin zu Morillon und Gewürztraminer. Für viele Weinliebhaber ist es der Sauvignon Blanc, der das Herz höher schlagen lässt.

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Die Steiermark ist eine der schönsten Landstriche Europas. Sanfte Hügel, romantische Apfelwiesen, urige Bauernhöfe und malerische Weinberge liegen seelenruhig zu Füßen der majestätischen Alpen. Im Süden dieses Paradieses in Stenbach bei Gamlitz steht seit 1810 das Weingut der Familie Strauss. Ganz wie ihre musikalischen Namensvettern Johann und Richard haben es auch die weinmachenden Strausse in ihrer Kunst zu höchster Meisterschaft gebracht. Aus ihren 12 Hektar Weingärten am Südhang des Gamlitzberges erzeugen die Brüder Karl und Gustav Weine, die zu den besten des Landes zählen. Steckenpferd der ehrgeizigen Steirer sind ihre Weißweine, die auf den Böden des Gamlitzberges optimale Voraussetzungen finden. Bemerkenswert mineralisch, sagenhaft fruchtig und wunderbar ausgewogen befinden sich intensive Aromatik und feine Säure im harmonischen Gleichgewicht!

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Wien ist die einzige Hauptstadt der Welt, die über einen nennenswerten Weinbestand verfügt. Im Süden der Stadt, an den Ausläufern des Wienerwaldes, befindet sich das Weingut Zahel, ein tradionsreicher Familienbetrieb, der sich, wie der Schmetterling im Symbol zeigt, dem naturnahen Weinbau verschrieben hat. Seit Generationen bewirtschaftet die Familie die Weinberge auf den tiefgründigen Lehmböden in Wien-Mauer. Am berühmten Nussberg an der Donau im Nordwesten Wiens finden noble Weißweine in teils 50 Jahre alten Weingürten optimale Bedingungen. Klimatisch besonders verwöhnt sind die Weingärten im südöstlichen Oberlaa. Hier wächst der für Österreich so typische grüne Veltiner. Während die Weißweine im Stahltank ihre Frucht perfekt zum Ausdruck bringen, entfalten die Rotweine ihre volle Kraft und Eleganz in großen Eichenfässern oder Barriques.

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Eine ausgeprägte Freude an Innovationen und die klare Auslegung auf sortentypische Weine mit deutlichem Terroircharakter kennzeichnen die Weine der Domäne Wachau. Der Winzervereinigung, vormals bekannt als die Freien Weingärtner Wachau, gehören rund 700 Mitglieder mit Österreich Domäne Wachau vielfältigen, erstklassigen Lagen an. Um die Qualiät der Trauben noch weiter zu steigern und den Mitgliedern dafür Anzreize zu geben, ist jüngst ein Bonitätssystem eingeführt worden. Qualitätsorientierte Arbeit wird damit auch finanziell attraktiver. Das System ist erfolgreich und macht sich bereits bei allen Weinen bemerkbar, auch (und gerade) bei denen im günstigeren Preissegment.

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Seit mehr als 150 Jahren betreiben die Prielers in dem kleinen burgenländischen Ort Schützen eine gemischte Landwirtschaft: Getreide, Obst, Rüben, Kartoffeln, ein paar Rinder, Schweine und Hühner… gerade so, wie es für das Hügelland am Neusiedlersee üblich war, um das Überleben auch in schwierigen Zeiten zu sichern. Wein war ein, zwar immer unverzichtbarer, doch nie tragender Bestandteil dieser Anbauvielfalt. Großvater Georg Prieler war der Erste, der den Reben einen höheren Stellenwert gab.  

Irmgard und Engelbert Prieler entschieden schließlich, den Mischbetrieb auf reinen Weinanbau umzustellen. Als die beiden 1972 den Hof übernahmen, begannen sie sofort die mühevolle Um- und Aufbauarbeit: Sie reduzierten die Sortenvielfalt, investierten in moderne Kellertechnologie und naturnahe Anbaumethoden, indem sie schon früh den damals mutigen Entschluss fassten, Qualität klar über Ertragsmenge zu stellen. Das Ergebnis sind Weine von ganz eigenem Stil: tiefgründig mit exzellentem Potenzial und internationaler Dimension aber zugleich auch sehr bodenständig und ihrem Terroir verpflichtet. Seit 1997 unterstützt die promovierte Mikrobiologin Silvia Prieler nicht nur ihre Eltern bei Kellerarbeit, Marketing und Verkauf der Weine, sie bewirtschaftet auch einen eigenen Weingarten. Michaela und Georg Prieler folgten nach und machen damit das Weingut Prieler zu einem echten Family Estate. 

Die Reben der Prielers wachsen in den geschützten Kessellagen oder an sonnigen Hängen in überwiegend südlicher und östlicher Ausrichtung, wo sie die lange Reifezeit am Stock genießen. Um den den Charakter der Region ins Glas [zu] bringen, wie Silvia Prieler es nennt, achtet man auf strenge Ertragsbegrenzung, einen kurzen Rebschnitt mit hoher Laubwand und übt sich ansonsten in Geduld, um den Trauben reichlich Zeit für ihre aromatische Entfaltung und Reife zu geben. Bei Prieler gibt die Natur den Rhythmus vor. Das Ziel sind Weine zum Entdecken und Nachdenken, Weine, die im Gedächtnis bleiben. Das Ergebnis zeigt, dass die Familie mit dieser Philosophie goldrichtig liegt. Auszeichnungen Die österreichische Fachzeitschrift Falstaff wählte die Familie Prieler zum Winzer des Jahres 2009. – Dazu Falstaff-Chefredakteur Peter Moser: ‘Das hohe Niveau in allen Weinkategorien beeindruckt bei der Familie Prieler ebenso wie der feinfühlige Umgang mit den spezifischen Eigenschaften der jeweiligen Rebsorte und dem dafür ideal ausgewählten Terroir.’

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