Arakoon bedeutet in der Sprache der Aborigines nahe am Wasser. Die auf diesen Namen lautende Boutique-Winery befindet sich Familienbesitz von Ray Jones, der das im McLaren Vale befindliche Weingut im Jahre 1999 zusammen mit seinem Sohn gründete. Die Trauben stammen hauptsächlich von Vertragsanbauern aus diesem Gebiet, in kleineren Mengen aus der Region Langhorn Creek. Die Weine werden traditionell in offenen Bottichen vergoren und anschließend zur weiteren Extraktion für einige Tage auf der Maische belassen. Zur Pressung setzt Ray eine traditionelle Korbpresse ein, welche ein äußerst schonendes Verfahren zur Saftausbeute zulässt. Eine Lagerdauer von bis zu 18 Monaten in Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche verleiht den Weinen ihren besonderen Charakter. Nur 36000 Flaschen der mächtigen und komplexen Arakoon Weine verlassen pro Jahr die Winery.

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d`Arenberg - ein Stück australische Weingeschichte: 1912 kaufte Joseph Osborn, Direktor der Thomas Hardy Wine Company einen kleinen Weinberg von 22 Hektar, der mit Reben aus dem Jahre 1890 bepflanzt war. Dieser Weinberg befindet sich in dem hügeligen Gebiet ca. 4km nördlich des McLaren Vale und ca. 40km entfernt von Adelaide. Josph`s Sohn, Francis Ernest ( `Frank` ) Osborn, erstellte im Jahr 1928 ein kleines Kellergebäude, um die Trauben nicht mehr an andere Betriebe verkaufen zu müssen. Frank Osborns Frau - Frances Helena d`Arenberg, belgischer Herkunft - starb bei der Geburt ihres dritten Kindes Francis d`Arenberg Osborn, später bekannt unter dem Namen “d`Arry”. Er trat im Alter von 16 Jahren 1943 in die Firma ein und übernahm die Verantwortung für die Geschicke des Weinguts von seinem Vater, der 1957 verstarb. 1958 war das Jahr in dem d` Arry erstmalig Flaschenweine präsentierte, die auf dem Etikett den markanten roten Querstreifen zeigten. Ein weiterer Durchbruch gelang im Jahre 1969, als der 1968er d`Arenberg Cabernet Sauvignon die “Jimmy Watson-Trophy” bei der “Melbourne Wine Show” gewann.

 
Die vierte Generation, Sohn von d`Arry ist Chester Osborn, der nach mehreren Auslandsaufenthalten seit 1984 als Winemaker den Keller von d`Arenberg leitet. Das Klima bei d’ Arenberg ist gemäßigt mediterran mit kühlen und feuchten Wintern, sowie langen, warmen und trockenen Sommerperioden. Geerntet wird mit Maschine und Mensch, bei Tag wie auch bei Nacht je nach Rebsorte und Wein. Die Weißweine, ausgebaut in modernen, temperaturkontrollierten Edelstahltanks, sind frisch und voller typischer Rebsortenaromen. Die Rotweine werden sehr klassisch vinifiziert: Korbpressen, Zementtanks, kaum Filtration. So zeigen sie tiefe Farben, sind opulent fruchtig, reich und charaktervoll. Die d’ Arenberg Rotweine sind weltweit bekannt, beeindruckend und außergewöhnlich. Jeder Wein hat seine eigene Geschichte. Manche stammen noch immer aus den alten Rebstöcken, die in den Jahren um 1890 und 1920 gepflanzt worden waren.

Der Name Peter Lehmann ist untrennbar mit der jüngeren Weinbaugeschichte Australiens, v.a. des Barossa Valley verbunden. War er es doch, der sich in den Jahren des Rotweinüberschußes Ende der 70er Jahre entgegen den Anordnungen seines damaligen Arbeitgebers außerordentlich loyal zu den Rotweinwinzern verhielt, die Mühe hatten ihre Trauben abzusetzen. Mit den Worten `If anything is a gamble, this is it!` und fest von der außerordentlichen Qualität der Rotweintauben des Barossa Valley überzeugt, gründete Peter Lehmann 1979 eine eigene Kellerei, in der die vor dem Ruin stehenden Winzer einen neuen Partner fanden. Dieses Verhalten hat ihn zu einer lebenden Legende gemacht. Die Weine gehören heute zu den Besten in ganz Australien und die Söhne der Winzer von damals beliefern die Lehmann Winery noch heute mit erstklassigem Traubenmaterial.
 
Die Weine sind typisch australisch mit Frucht, Charakter und Schmelz. Es sind keine klebrigen Powerweine, sondern sehr hochwertige Vertreter Ihrer Rebsorten und der Region die über den Charme des südlichen Klimas verfügen. Beste Böden und ein hervorragendes Mikroklima in Verbindung mit bester Arbeit in Weinberg und Weinkeller sind die Garanten für schöne Weine. Heute liefern etwa 185 Weinbauern an Peter Lehmann. Einige der Bauern bewirtschaften Ihre Parzellen bereits in sechster Genneration. Peter Nash ist für die Zulieferer verantwortlich und alle Beteiligten arbeiten Hand in Hand um bestmögliche Qualität zu erzeugen. Außerdem hat man mittlerweile 73 ha eigene Weinberge aus denen zum gröten Teil die Spitzencuvées kommen. Peter Lehmann ist ein wunderbares Gut, wo man immer für neue Dinge aufgeschlossen ist, die Traditionen bewahren möchte und regional stark verwurzelt ist.

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Der humorvolle und exzentrische Wolf Blass gründete die Kellerei 1966. Er stammt aus Thüringen und gilt als Pionier sowie eine der wichtigsten Persönlichkeiten des australischen Weinbaus. Mehr als 3000 internationale Auszeichnungen konnten die Weine in den letzten Jahrzehnten erringen. Damit hätte man gute Chancen auf einen Eintrag in fas Guiness-Buch der Rekorde. Unnötig zu erwähnen, dass Wolf Blass damit zu den erfolgreichsten Kellereien der Welt zählt.
 
Wichtig in der Philosophie von Wolf Blass ist das Prinzip des Blending. Man setzt auf vielfältigen Terroirs der unterschiedlichen Gebiete und deren Charakteristika. So entsehen immer Weine von großer Komplexität, Vielfalt und Harmonie. Voraussetzung dafür ist das Klima mit viel Sonneneinstrahlung und kühlen Nächten. Die Trauben reifen voll aus und bewahren dennoch die so wichtige Säurestruktur. In kühleren Tälern wie dem Clare- oder dem Eden-Valley wächst sogar ein vorzüglicher Riesling, eine Spezialität von Wolf Blass. Winemaker Chris Hatcher ist seit 1987 bei Wolf Blass, und sein Gaumen gilt als einer der besten Australiens. Sein Erfolg spricht für sich, Kompromisse sind seine Sache nicht!

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Wein aus Übersee und insbesondere Australien haben in den letzten Jahren einen ungheuren Aufschwung erlebt. Die Qualitäten der Top Erzeuger, wie Penfold oder Wolf Blass um nur zwei der Bedeutensten zu nennen ist über jeden Zweifel erhaben. Die Rotweine aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Shiraz überzeugen durch Ihre Fruchtigkeit und mittlerweile auch durch Ihre Eleganz.

Chardonnay, Sauvignon Blanc und andere Weißweine glänzen durch Kraft, Würze und Filiganität. Als Essensbegleiter, aber meist auch einfach Pur eignen sich australische Weine zu vielen Gelegenheiten und haben durch beste Arbeit in Weinberg und Keller, sowie massivem Know Howzuwachs einen festen Platz unter den Besten Weinen der Welt erobert.

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Milara Spring

Milara Spring ist der Name einer alten Quelle im Bundesstaat Victoria, aus der sich die Goldgräber zu Zeiten des Goldrushs - Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem kostbaren Nass versorgten. Die Quelle befindet sich nicht unweit des Weingutes Mitchelton, welches beide Milara Spring Weine ausbaut. Die Trauben für die Cuvées werden mit der für Mitchelton üblichen Sorgfalt ausgewählt. Die Weinbereitung erfolgt in den gleichen Kellern, in denen auch die Premium-Weine des Gutes entstehen. Australischen Weingenuss zum bezahlbaren Preis.

1967 engagierte sich der Unternehmer Ross Shelmerdine aus Melbourne die australische Winemaker-Legende Colin Preece, um herauszufinden, wo sich in Südostaustralien das beste Terrain für den Anbau von Toprebsorten befindet. Nach zwei Jahren des Testens und Versuchens wurde Preece fündig. 130 Kilometer nördlich von Melbourne, in der Nähe der winzigen Ortschaft Mitchellstown, fand er am Flußlauf des Goulbourn River ein Areal vor, das bislang als Blackwood Park bekannt war.Die Lage erschien aufgrund von Boden-, Klima- und Bewässerungsvoraussetzungen als geradezu ideal. Nördlich eines mächtigen Gebirgszuges, den Great Dividing Range Mountains gelegen, herrschen konstante Witterungsverhältnisse, die den Weinbergen ausreichend Sonnenlicht gewähren um die Trauben voll, aber langsam ausreifen zu lassen. Der heutige Winemaker Don Lewis, hatte 1973 noch die Möglichkeit, die erste Ernte des Weingutes gemeinsam mit Preece einfahren zu können und ist seit 1974 für die gesamte Vinifikation verantwortlich. Die über Jahre kontinuierlich guten Qualitäten haben Mitchelton weltweit zu einem sehr guten Ruf verholfen.

Heartland Wines ist ein Joint Venture von sieben jungen Leuten, die sich 2001 zusammen getan haben, um aus ihrer Vorliebe für guten Wein eine gemeinsame Unternehmung zu machen. Wie sehr ihnen das Projekt am Herzen liegt, bringen sie bereits mit dem Namen ihrer neu gegründeten Winery zum Ausdruck: “Heartland”. Als Chief Winemaker an der Spitze des engagierten Teams steht kein Geringerer als Ben Glaetzer, Sproß der berühmten Winzerfamilie Glaetzer und `Australia`s Young Winemaker of the Year 2004`.
 
Mit kaum 30 Jahren hat es der vor Selbstbewußtsein und Entschlossenheit nur so strotzende Wine-o-holic geschafft, nicht nur die nationale Fachpresse von sich zu überzeugen, sondern auch Weinpapst Robert M. Parker auf sich aufmerksam zu machen. Perker beschreibt die Haertland Weine als “einige der eigenständigsten und komplexesten Weine Australiens. Ben Glaetzer kombiniert auf bewundernswerte Weise die enorme Frucht und Kraft alter Rebstöcke mit einem überraschenden Maß an Eleganz und Vielschichtigkeit.”

Anmutige, wellenförmige Hügel überziehem die Central Ranges im Westen von Sydney, rollenden Gärten gleich. Ingen verdankt der `Basis Weißwein` von Cumulus Wines seinen Namen: `Rolling`. Bei den `Climbing` Weinen steigt nicht nur die Qualität, sondern auch die Höhe der Weinberge. Die Reben stehen bis in Höhen von 900 Metern, dort wo im Winter Schnee liegt. Hohe Temperaturschwankungen sorgen für eine feine Struktur und ausgeprägte Aromen.
 
Die Weine macht übrigens kein Geringerer als Australiens berühmter Weinmacher, Philip Shaw. Er ist der einzige Önologe weltweit, der zweimal auf der International Wine & Sprits Competition in London zum `winemaker of the Year` gekürt wurde. 67 seiner Weine erhielten mehr als 90 Punkte im `Wine Spectator`, 17 davon kamen sogar auf die Liste der Top-100 dieser Welt.

31Dezember

Rosemount Wein Australien

Filip Krause Wein » Wein Australien

Rosemount wurde vor etwas mehr als 30 Jahren gegründet und ist bis heute eines der führenden Premium-Weingüter Australiens. Hohe Zielsetzungen, die Energie und Hingabe des Gründers Bob Oatley und seiner Familie sind für den Erfolg des Weingutes verantwortlich. Bob, der sich mittlerweile aus dem täglichen Geschäftsleben zurückgezogen hat, war stets bestrebt, in jedem Jahr ein wirklich ausgezeichnetes Qualitätsprodukt zu schaffen und die Qualität weiter zu verbessern.
 
Rosemount hat seinen Hauptsitz im Hunter Valley, wo die weißen Premium-Rebsorten wachsen. Unweit davon liegt auf 540 Metern Höhe die Aufsteiger Region `Mudgee`, die über fruchtbare, rote Böden verfügt. Als weitere großartige Region gilt das McLaren Vale in der Nähe von Adelaide in South Australia, wo sichdas richtige Terroir für gehaltvolle Rotweine wie den Balmoral befindet. Die Philosophie von Rosemount ist, Reben dort anzubauen, wo sie die qualitativ besten Ergebnisse erzeilen. Dies hat dazu geführt, dass Sie in den verschiedensten Anbaugebieten Weingüter schufen, um so das beste Zusammenpsiel von Klima, Bodenbeschaffenheit und Rebsorte zu erreichen.

28Dezember

Penfolds Weingut Australien

Filip Krause Wein » Wein Australien

Wie viele Weingüter hat auch Penfolds einmal klein angefangen. Das alteingesessene Weingut wurde 1944 von dem englischen Arzt Dr. Christopher Rawson Penfold gegründet, der seinen Patienten Wein als Gesundheitstonikum empfahl. Die Reben pflanzte er in Magill, neun Kilometer von Adelaide entfernt, im Süden Australiens. Magill Estate ist heute noch Hauptsitz des Hauses. Bis zum Jahr 1962 wurde das Gut von Rawson Penfolds Nachfahren weitergeführt. Seit 2002 wird auch der legendäre Grange wieder auf Magill Estate vinifiziert.
 
Mit dem Grange beginnt zugleich die moderne Weinbaugeschichte Australiens. Max Schubert, der geistige Vater des Grange, erlebte erstmals auf einer Europareise in den 50er Jahren, wie hochwertige Rotweine in kleinen Barriques ausgebaut werden. Zurück in Australien war er fest entschlossen, eine solche Vinifikation auch im eigenen Land einzuführen. In den 50er Jahgren war allerdings ein solcher Wein fast schockierend für die Weinwirtschaft Australiens. So sehr, dass die Inhaber von Penfolds dem großartigen Macher zunächst verboten, diesen Wein zu produzieren. Man drohte ihm sogar mit Entlassung.
 
Doch Max Schubert, ein ehrgeizger Dickschädel, produzierte heimlich weiter. Erst im Jahr 1960, als er dem damaligen Inhaber den inzwischen gereiften Grange kredenzte, war der Bann gebrochen. So wurde der Wein 1961 erstmals der Presse und Öffentlichkeit vorgestellt und zählt seitdem zum Besten, was Australien zu bieten hat.