Im historischen Stadtteil Marsalas restaurierte die Familie Caruso das im 19. Jahrhundert erbaute Stammhaus und erweiterte es um einen hochmodernen Weinkeller. Alle Trauben, die hier verarbeitet werden stammen aus zwei Lagen, die die Familie Caruso bereits seit drei Generationen bewirtschaftet. Im hügeligen Hinterland von Trapani, inmitten des größten italienischen Weinanbaugebietes, liegen die Weinberge Giummarella und Cuttaia. Insgesamt sind hier 120 Hektar mit sowohl traditionell autochthonen, als auch international gängigen Rebsorten bepflanzt. Die Höhenlage von bis zu 350 Metern prägt die Weine mit einer feinen Eleganz, die so nicht alle sizilianischen Weine aufweisen können. Die Reben werden auf rein biologischer Grundlage kultiviert und chemische Behandlungsmittel kommen lediglich im Ausnahmefall zum Einsatz. Etwas ganz besonderes ist der Perricone, ein Wein aus der Einzellage Sachia. Perricone ist eine uralte Rebsorte, die nur im Westteil Siziliens zu finden ist. Um die ihm typisch aromatische und volle Ausprägung zu belassen, wurde sinnvollerweise auf einen Barriqueausbau verzichtet.

Die Weine vom Weingut Caruso & Minini finden Sie hier…

Frische, fruchtige Weißweine, kräftige Roseweine und geschmackvolle, warme Rotweine – dafür steht das Anbaugebiet, das in der Provinz Zaragossa liegt und sich von den zentralen Hochpyrenäen bis weit in das fruchtbare Ebrotal erstreckt. Das Klima ist vorwiegend kontinental, mild, trocken, mit großen Tag-Nacht-Temperaturunterschieden während der Reifezeit, welche die langsame Traubenreife und damit die Qualität fördern. Es ist also nicht verwunderlich, dass hier bereits seit 2.000 Jahren Wein gemacht wird. Die Rebflächen von San Alejandro für die Linie Baltasar Gracian liegen auf einer Höhe von 750 bis 1.100 Metern auf kargen Böden. Gegründet wurde die Genossenschaft San Alejandro im Jahre 1962 und wird heute von einem jungen, motivierten Team geführt. Bereits 1990 wurden hier die ersten Edelstahltanks zur temperaturkontrollierten Vergärung installiert und sämtliche Weinberge klassifiziert, um unterschiedliche Lagen individuell ausbauen zu können. Das erklärte Ziel des Teams war es, mit Hilfe modernster önologischer Techniken Weine zu produzieren, die den Charakter der Frucht transportieren und dabei elegant und balanciert daherkommen. Und genau das gelingt den Weinmachern – ein ähnliches Preis-/Leistungsverhältnis kann man lange suchen.

Die Weine vom Weingut Baltasar Gracian finden Sie hier…

Die Noble Villa Guillion-Mangilli aus dem 16. Jahrhundert dient als Repräsentationsort für das im Jahre 1786 gegründete Traditionshaus Amstani-Guarda. Die Landvilla verfügt sogar noch über einen historischen Weinkeller. Dort werden jedoch schon längst keine Weine mehr hergestellt, dafür hat Alvise Amistani ein modernes Weingut in Venegazzu errichten lassen. Er versteht sich wie kaum ein anderer Produzent der Region auf ausgesprochen feine, harmonische Weine.

Die Weine vom Weingut Amistani Guarda finden Sie hier…

Navarra liegt im Norden Spaniens zwischen den Pyrenäen und dem Ebrotal. Die Region unterliegt atlantischen, kontinentalen und mediterranen Einflüssen. Die Kellerei Marco Real wurde im Jahr 1988 in Sanda de Olite gegründet, in nächster Nähe zum Schloss der Könige von Navarra. Olite ist eine Jahrtausende alte Stadt mit einer großen Tradition im Weinbau. Der Entwurf der Bodega ist wohldurchdacht und ihre Einrichtungen sind modern und für die Verarbeitung von mehr als 2.000 Tonnen Trauben ausgelegt. Zur Kellerei gehören mehr als 700 Hektar Weinberge verschiedener Sorten – 250 Hektar eigene Weinberge und der Rest von Zulieferern. In den Kellern lagern mehr als 3.500 Barrique-Fässer aus französischer Eiche. Die Kellerei erzeugt vor allem junge Rotweine, Roses und Weißweine, sowie Crianza- und Reserva-Weine mit markanter Persönlichkeit.

Die Weine vom Weingut Marco Real finden Sie hier…

Piemont bedeutet übersetzt am Fuße des Berges – und tatsächlich ist die Region von drei Seiten alpiner Landschaft umringt, nur nach Osten grenzt das Piemont an die Lombardei und das Po-Tal. Eine ideale Landschaft für den Weinbau – so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich hier mehr als 50 DOCs finden. Araldica Vini wurde als Genossenschaft gegründet, mittlerweile ist es unter dem Önologen Claudio Manera zu einer modernen Produktionsgemeinschaft für piemontesische Weine geworden. Die Qualität im unteren Preisbereich ist beachtlich: Die beiden Weine, Cortese und Barbera Piemonte, sind richtig gute Alltagsweine, erschwinglich und zudem von Robert Parker bewertet. Barolo, einer der besten Weine der Welt, und Barbaresco finden sich zu äußerst interessanten Preisen in der hochwertigen Il Classici-Linie. Für jeden Tag greift man im Piemont zu einfacheren Rebsorten wie Dolcetto oder Barbera, die sich im Gegensatz zum tanninbetonten Barolo charmanter und fruchtiger präsentieren.

Die Weine vom Weingut Araldica Vini finden Sie hier…

Eines der ältesten Anbaugebiete Kaliforniens ist Lodi. Dank seines heißen, mediterranen Klimas ist es das El Dorado für Top-Zinfandel-Weine wie zum Beispiel Brazin. Die sandigen Böden werden nur zweimal im Jahr bewässert – und zwar, indem sie geflutet werden. Die Trockenheit führt für die Pflanze zu Stress in der Wachstumsphase – das Ergebnis sind kleine, aber äußerst geschmacksintensive Trauben.

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Terra Noble wurde 1992 gegründet und verfügt über 120 ha Rebfläche im Maule-Valley, einem etwas südlicher gelegenen Anbaugebiet. Beeinflusst durch den bekannten französischen Önologen und Loire-Winzer Henry Marionnet, konzentrierte man sich anfänglich auf den Ausbau von rassigem Sauvignon blanc. Mittlerweile wurde die Palette um einen eleganten Chardonnay und die Rotweine ergänzt. Der Merlot, gewachsen in der kühleren Talca-Region, stellt für Chile ein Novum dar, denn seine mit Maceracion Carbonico erzielte frische Frucht und Eleganz war in diesem Ausmaß in Chile noch nirgends anzutreffen. Der Cabernet Sauvignon stammt aus dem benachbarten Colchagua Valley und ist geradezu ein Bilderbuch-Chilene, der mit seiner für Südamerika typischen Minze-Eukalyptus-Nase begeistert.

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An einem kalten Winternachmittag im Jahr 2002 arbeitete Francesco Perello, genannt Sisco, mit seinem Vater in einer kleinen, fast schon vergessenen Parzelle. Die Rebstöcke waren uralt und dicht gewachsen, es war nicht daran zu denken, einen Traktor oder modernes Gerät einzusetzen und so schnitten sie auf traditionelle Weise unter den widrigsten Bedingungen – stundenlang. Vater Perello begann Geschichten von früher auszupacken und erzählte seinem Sohn von der fixen Idee eines Tages einmal wieder Wein von eben dieser Parzelle zu machen. Sisco, der normalerweise die Weine bei Capcanes macht, war begeistert. Vater und Sohn nannten das neue Projekt La Cova dels Vins, nach Siscos Urgroßvater, der den kleinen hauseigenen Betrieb immer die Weinhöhle nannte. Aus ausgesuchten Einzellagen, die zwischen Falset und Capcanes auf einer Höhe von 200 bis 700 Meter liegen und deren Stöcke ausschließlich traditionell bearbeitet werden, kommen die drei Weine der Ombreta Linie und der Ombra.

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Viele Weißweinanbaugebiete hat Spanien nicht zu bieten, aber Rueda in Zentralspanien ist eines davon. Auf der kleinen, aber feinen Familien-Bodega Felix Sanz wird in erster Linie Sauvignon Blanc, aber auch die autochtone Sorte Verdejo angebaut. Die Bodega existiert bereits seit 1934, aber die eigentliche Expansion begann erst vor einigen Jahren unter der Geschäftsführung des katalanischen Geschäftsmannes Antonio Sanz. Schritt für Schritt wurden Reben nachgepflanzt, alte Methoden wieder ausgegraben und neuste Techniken speziell im Produktionsprozess für Weißweine eingeführt. Das Ergebnis sollte man unbedingt probiert haben. Wer dann immer noch nicht genug bekommen kann, hat die Möglichkeit, sich in dem kleinen zur Bodega gehörenden Hotel einzubuchen. Vier Räume, die nicht nur wie die Weine heißen, sondern auch genauso ausgestattet sind, stehen rund ums Jahr zur Verfügung.

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Die Bodega El Angosto in Valencia gibt es erst seit 2005, allerdings ist die Betreiber-Familie Cambra seit mehr als 100 Jahren durch ihre Rebschule bekannt. Als dann Sohn Rafael Cambra auch noch anfing, sich als Winzer einen Namen zu machen, lag es auf der Hand umzuschwenken und fortan nicht nur Reben, sondern eben auch eigenen Wein zu produzieren. Mittlerweile gehören 90 Hektar Weinberge, die auf sandigen Böden in einer Höhe zwischen 425 und 550 Metern liegen, zum Betrieb. Die Rebschule spielt bei der Weinproduktion eine wesentliche Rolle, denn sie erlaubt eine für valenzianische Verhältnisse außergewöhnliche Vielfalt an Rebsortenkombinationen. Angepflanzt werden zum Beispiel folgende Weißweintrauben: Chardonnay, Verdejo, Muscat, Sauvignon Blanc, Gewürztraminer und auch Riesling. Rotweintrauben sind zum Beispiel: Monastrell, Garnacha, Tintorera, Cabernet Sauvignon, Petit Verdot, Graciano, Syrah, Marselan, Tempranillo und Mencia.

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